N E U I G K E I T E N

  • 6. September: RouteGadget für den Otto-Spahn-OL ist nun auch verfügbar.
  • 1. September: Die Ergebnisse vom 11. Otto-Spahn-OL am 31.8.2019 sind online.

Hardcore-Mountainbiker oder: Wie ich auf die Homepage vom MTBO Deutschland kam

ein schöner Bericht von Tinko vom Weltcup-Wochenende Anfang Oktober im Erzgebirge!

Foto: Sebastian Schlegel

Vier Tage MTBO im Erzgebirge als Großveranstaltung: Weltcup-Elite, Jugend- und Junioren- Europa-Meisterschaft und Masters(Senioren)-Weltmeisterschaft plus offene Rennen – ein Event welches so bald nicht wieder nach Deutschland kommt. Schnell war der Termin geblockt und mit Mirko ein Gleichgesinnter gefunden, blieb noch die Frage in welcher Klasse man startet.

Weltcup-Elite und Jugend/Junioren entfällt, eine Weltmeisterschaft der Senioren mitfahren? Der persönliche Trainingszustand und die Höhe des Startgeldes gaben den Ausschlag für die offene Klasse. Da diese eigentlich immer etwas verkürzt sind, habe ich forsch die M21 gewählt. Mit zwei Fahrrädern, einer Kiste mit einem Mix isotonischer Getränke, drei Taschen/Kisten Zubehör und Werkzeug, zwei Taschen Klamotten plus Verpflegung ging es zur gewählten Ferienwohnung in Rittersgrün, im Zentrum der Wettkampfgebiete.

Foto: Sebastian Schlegel

Gestartet wurde am Donnerstag mit einem MTBO über die Mitteldistanz im Bürgerwald von Thalheim. Die Besonderheit hier war für alle ein Micro-OL in einem Trailpark nach dem ersten Posten. Zwischen Betonröhren, unzähligen Rampen verschiedener Größe und Höhe und sonstigen Hindernissen, warteten viele Posten und Wettkämpfer. Danach galt bei den weiteren Posten in der Kombination der Wegequalität und Höhenlinienanzahl die günstigste Route zu finden. Bei der Anfahrt nach Thalheim konnte ich mich an unser Trainingslager in der Tabakstanne 2012 erinnern, im Wald selbst kam keine Erinnerung auf. Jetzt zu Hause kann ich die Karten vom MTBO mit den damaligen Trainingsläufen vergleichen.

Am Freitag ging es über die Langdistanz, ein A3 Blatt im Maßstab 1:15.000, vorn und hinten bedruckt und Posten über die komplette Fläche verteilt. Rund um den Sportpark Rabenberg wurden alle Möglichkeiten in der Höhe zwischen 700m und 900m ausgenutzt. Auf den Wegen ging es teilweise sehr „ruppig“ zu (Wurzeln, Steine, Auswaschungen,…), die mich zu einigen Abschnitten das Fahrrad schiebend zwang. Besonders berghoch und über umgestürzte Bäume wurde hier einiges geboten. Nach einem Abstecher zur tschechischen Grenze ging es zurück zu Start/Ziel am Sportpark und Posten, welche direkt auf den dortigen Trails positioniert wurden.

Der erste einfache Trail hat noch Spaß gemacht, beim zweiten Trailposten wurde es wesentlich schwieriger und nach Sturz und Schieben war ich froh diesen Trail wieder verlassen zu können. Vorbei am Zielposten ging es dann auf die zweite Runde mit ähnlichen Programmpunkten. Im Ziel war ich erstaunt über meinen großen zeitlichen Mehrbedarf in der M21 open gegenüber der Masters M40, ich hatte mit der offenen Klasse einfach die Bahn vom Elite-Weltcup gewählt und damit diverse zusätzliche Kilometer und Höhenmeter.

Foto: Sebastian Schlegel

Ziemlich „breit“ ging es zurück zur Ferienwohnung, wo außer Sportzeug ausspülen/trocknen und kurze Fahrradpflege nicht mehr viel passiert ist. Am Nachmittag setzte ein Regen ein, welcher gefühlt bis zum Morgen des Sonnabends nicht aufhörte. Bei 4°, Nebel, Regen und starken Wind ging es auf den Parkplatz der Skiarena Fichtelberg. Mirko hatte um 9.10 Uhr seinen Massenstart und per Wetter-App Regenradar ein Nachlassen des Regens ab 10.00 Uhr versprochen. Im Auto sitzend und wartend konnte ich keine Verbesserung der Wettersituation wahrnehmen, der Gedanke an Verzicht auf Teilnahme an diesem dritten Lauf (nach der schweren gestrigen Etappe) kam mir nicht nur einmal.

Um 10.00 Uhr habe ich das schützende Auto verlassen um das Fahrrad vorzubereiten und pünktlich zum Massenstart um 10.20 Uhr frierend an der Startaufstellung zu stehen. Kurz vor dem Start gibt es noch eine Einweisung auf Englisch, erst sechs Posten als Score und dann folgen zwei Schmetterlinge, mit dem ausdrücklichen Hinweis beim zweiten sehr genau hinzuschauen um die richtige Reihenfolge einzuhalten. Die Score-Posten sind in der Skiarena verteilt, im Wechsel von der asphaltierten Straße für die Skiroller auf den breiten Loipen für die Langlaufski. Und das alles mit anspruchsvollen Steigungen und Abfahrten.

Schon die ersten Meter Abseits des Asphalts zeigen, lieber einen Umweg auf der Rollerbahn als im Schlamm versinkend auf den Langlaufpisten. Nach dem Score geht es mit zwei „Überführungsposten“ zum ersten Schmetterling, die Wege bestehen teilweise aus zwei Schlammrinnen links und rechts und einer Buckelpiste in der Mitte. An manchen Abschnitten sind die Wege zu einer Bach- und Teichlandschaft mutiert. In der Vielzahl der Posten bin ich zweimal zum falschen unterwegs, bekomme es zum Glück auf der Hälfte des Weges  mit und kann „Fehlposten“ vermeiden. Der zweite Schmetterling führt zurück in die Skiarena, da alle Masterklassen vor mir gestartet sind, hatten deren Fahrer genug Zeit die Loipen und Wege in eine komplette Schlammwüste zu verwandeln.

So passiert es bei der Anfahrt zum Posten bergab versinkt das Vorderrad fast bis auf Höhe der Radnabe im Schlamm und für mich geht es über den Lenker in selbigen. Die Landung ist sehr weich, die Hände versinken komplett ohne Boden zu verspüren. Nach dem Aufrappeln probiere ich den komplett verschmierten Kartenhalter zu reinigen, was mit meinen Schlammhandschuhen die Situation nur verschlimmert. Jetzt wird die Orientierung richtig schwierig, zum Glück wäscht der Regen nach einiger Zeit den gröbsten Dreck etwas ab und die Karte wird wieder sichtbar. Noch die letzten Posten eingeholt und den Schlussanstieg gemeistert erreiche ich Dank Dopamin sehr zufrieden und glücklich das Ziel. Heute gibt es richtig was zu reinigen, Fahrrad (Mirko, Danke für die Hilfe) und Klamotten, den Verschluss der Schuhe kann ich erst nach einer Grobreinigung öffnen. Sonntag, Sonne gibt es hier auch. Auf dem Handy entdecken wir bei der Startzeitsuche meine durch einen Fotografen dokumentierte gestrige Schlammschlacht auf der Homepage des Wettkampfes, das gibt eine ergiebige Spotternte. Der heutige Stadtsprint führt zwischen Garagen, Einfamilienhäusern, Wohnblocks und Kleingartenanlagen sehr Abwechslungsreich durch Johanngeorgenstadt. Kleine Unaufmerksamkeiten führen hier schnell zu kurzen Umwegen aber nach dem gestrigen Tag ist das alles nur Entspannung. Zufrieden geht es nach vier Wettkampftagen zurück nach Hause und über den MTBO am Sonnabend wird noch Jahre gesprochen, es war schön dabei zu sein.

Fotos Otto-Spahn-OL 2019

11. Otto-Spahn-OL am 31.8.2019 bei Potsdam/Caputh (Nesselgrundbrücke)

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Jugendteam souverän beim 24h-OL

Am Himmelfahrtswochenende war es wieder mal soweit: der USV Jena lud zum 24h-Orientierungslauf. Dieses Jahr war die Veranstaltung wie bereits 2011 in Trockenborn-Wolfersdorf. Das Zelten direkt im einem wunderschönen Freibad-Gelände bei idealem Wetter war an sich schon die Anreise wert.

Insgesamt fünf Teams aus Potsdam waren am Start. Unsere ehemaligen Studentinnen und Studenten liefen als “Unterholzköpfe” als einzige unserer Staffeln über die vollen 24 Stunden. Die anderen drei Teams begnügten sich mit der 12h-Variante. Da hier aber nicht in maximaler Besetzung gelaufen wurde, waren auch einige dieser Läuferinnen und Läufer so oft im Wald wie die 24er Staffel. Alle waren nach dem Lauf vollauf zufrieden, vordere Platzierungen lagen eh nicht in Reichweite.

Zu einer Ehrung kam es am Ende aber doch noch: Unser vierköpfiges Jugendteam “Die Amigas” wurde als jüngstes Team geehrt, welches die 12h absolviert hat. Zu viert hatten sie 17 Wechsel erreicht und liefen dabei 51 km OL im Wald.

Glückwunsch für diese tolle Leistung an Nora, Clara, Lucy und Milo!

Fotos 20-Seen-MTBO 2019

9. 20-Seen-MTBO am 19.5.2019 in Petzow

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Fotos Deutsche Meisterschaft MTBO 2019

Deutsche Meisterschaft MTBO und 3. Lauf MTBO Deutschland Cup am 18.5.2019 in Petzow

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JLVK 2019

Der diesjährige JLVK fand in Nittenau in der Nähe von Regensburg statt.

Bei echtem Aprilwetter ging es zwei Tage um und über den Kolmberg. Obwohl viele von uns direkt aus dem Trainingslager in der Sächsischen Schweiz kamen und so schon etwas an felsiges Gebiet gewöhnt waren, waren die Bahnen  für die Einzelläufe zum Teil ganz schön kniffelig. In der Staffel lief es dann aber schon besser und in der H12 konnten wir  mit Platz 3 und 4 sogar der sächsischen Übermacht die Stirn bieten! Und im Anfeuern war unser Team sowieso mindestens genauso gut!  (vielleicht überlegen wir uns fürs nächste Mal auch so eine ausgefeilte Choreografie?) Am Ende hat Brandenburg in der Gesamtwertung den 7. Platz erreicht! [nach Platz 9 in 2018]

Einlauf der D14-Staffel

Während die Organisation der Läufe und die Unterbringung in den Turnhallen  gut funktioniert haben, fiel  die Verpflegung so ziemlich bei allen durch. Besonders wird uns das Bratwurst-Essen zum Abschluss in Erinnerung bleiben, bei dem versucht wurde, mit  einem Partygrill  500 Leute zu versorgen. Die Schlange wurde so lang, dass die Siegerehrung schließlich neben dem Grill stattfinden musste, damit alle zuschauen konnten.

Trotzdem war es ein tolles Erlebnis!

Vielen Dank an alle Betreuer, die uns vorbereitet, gefahren, motiviert, getröstet und gelobt haben. Es hat uns viel Spaß gemacht!

Hoffentlich bis nächstes Jahr!

                                                                                               Von Felix

Fotos Vereinstrainingslager 2019

Vereinstrainingslager vom 22. bis 24.4.2019 in Papstdorf
(Kinder- und Jugenddorf ERNA)

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Erfolge bei der Deutsche Meisterschaft in der Ultralang-Distanz

Am 13./14.04.19 hatte der Post SV Dresden zum Wettkampf über die ganz langen Kanten eingeladen. Dank des DOSV-Dachverbandes konnte dieser Wettbewerb erstmals als Deutsche Meisterschaft ausgetragen werden. Sieben Starterinnen bzw. Starter des OLV Potsdam waren vor Ort im Wald östlich von Ohorn, der für Brandenburger Verhältnis recht gebirgig daher kam. Unser kleines Team schlug sich aber mehr als achtbar: Insgesamt drei Meisterschaftsmedaillen kamen mit zurück nach Potsdam! Jule (D35) und Johannes (H50) holten in ihren Altersklassen jeweils Silber, Kristina (D45) gewann ihre Altersklasse souverän.

Komplettiert wurden die Potsdamer Ergebnisse durch einen sehr guten 5. Platz von Nora in der schweren D18, Björns 9.Platz in der H50, Jans 11. Platz (DirMS) und dem 12.Platz von Sven in der H45.

Am Sonntag gingen alle nochmal beim Bundesranglistenlauf an den Start, wo die Platzierung insgesamt ähnlich gut waren. Dank an den Post SV Dresden für das trotz Schnee am Sonntagmorgen gelungene Wochenende und Glückwunsch an unsere Medaillengewinner!

Versunken im Erzgebirge

In der Jugendherberge Hormersdorf haben wir das Wochenende vom 15.03.-17.03.2019 mit OL verbracht. Dabei waren der OKMB, verschiedene Vereine aus Sachsen-Anhalt und 11 OLer von uns. Als wir ankamen, hörten wir einen Vortrag von Leon zum Thema Wettkampfvorbereitung und gingen danach von der Fahrt erschöpft ins Bett. Am Samstag hatten wir volles Programm, drei Trainingseinheiten standen an. Trotz des Schneeregens starteten wir zur ersten Einheit. Es gab einen Normal-OL unter Wettkampfbedingungen und zur zweiten Einheit ein Routenwahl-Training. Wegen des schlechten Wetters mussten wir einiges wegstecken: wir blieben knietief im Wasser stecken, hatten blaue Knie, klitschnasse Klamotten, blieben mit dem Fuß im Sumpf stecken und Milos Schuhsohle ist im Wald geblieben. Trotzdem hatten wir unseren Spaß. Wir OLV-Potsdamer waren die einzigen, die noch genug Reserven hatten, um den Nacht-OL zu absolvieren. Selbst die umgekippten Bäume konnten uns nicht daran hindern. Der nächste Tag belohnte uns mit Sonnenschein. Die letzte Trainingseinheit war ein Mannschafts-OL. Da hatten wir die Chance, die anderen OLer besser kennen zu lernen. Zum Abschluss machten wir unser traditionelles Gruppenfoto und danach trennten sich unsere Wege wieder. Jetzt kann der JLVK in Bayern kommen! Wir freuen uns drauf!!

Bericht von Mila und Nora (mit Hilfe von Linus, Ole, Felix und Leander)

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