Deutsche Meisterschaften im Ski-Orientierungslauf in Altenberg/Osterzgebirge (28.-30.1.2011)

Bilderbuchwetter zum Ski-OL

In Altenberg wurden am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften in Ski-Orientierungslauf ausgetragen. Da Dresden quasi um die Ecke liegt, entschieden sich auch Norbert und Daniel ins Osterzgebirge zu reisen. Bei besten äußeren Bedingungen erlebten beide anspruchsvolle und interessante Wettkämpfe.

Auch wenn beide wohl nicht annähernd so professionell wie viele andere deutsche und tschechische Starter, die parallel auch Meisterschaftsläufe ausgetragen haben, ausgerüstet waren, so war der Spaßfaktor bei strahlendem Sonnenschein doch maximal. Die größte Schwierigkeit bestand noch darin, im Vorfeld eine Art Kartenhalterung zu basteln. Daher wurde kurzerhand eine Prospekthülle mit Schnüren und Pappverstärkung zu einem Provisorium vereinigt. Für die Laufzeit und die Platzierung war dies wohl alles andere als optimal, konnte man doch während der Fahrt nicht auf die Karte schauen. Aber den Zweck hat es dienlichst erfüllt.

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Saisonauftakt vor der Jahreswende im Elbsandsteingebirge (28.12.2010)

Saisonauftakt vor der Jahreswende im Elbsandsteingebirge

Die Weltmeister der Laufsportarten werden im Winter gemacht – das ist für die Meisten wohl kein Geheimnis. Dass es in Potsdam in absehbarer Zeit wahrscheinlich keinen Weltmeister im Orientierungslauf geben wird auch nicht. Trotzdem hat eine kleine aber feine Truppe in Vorbereitung auf die kommende Saison den Kampf für bessere technische und läuferische Fähigkeiten in den Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz aufgenommen. Die Einheit am 28. Dezember war hart und anspruchsvoll – hat aber allen neue Erkenntnisse gebracht.

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Potsdamer Trainings-Cup 2010

Auf Initiative von Karsten Lehmann wurde in diesem Jahr erstmals der Potsdamer OL-Trainingscup durchgeführt. Über das Jahr verteilte sieben Wertungsläufe mit höchst unterschiedlichen und zum Teil neuartigen Trainingsformen wie Vielposten-OL mit Maßstabswechseln, Staffelstarts, Massenstart mit Wahlposten, Isohypsenlauf und Korridor-OL forderten die Läufer auf vielfältige Art und Weise. Abschluß und Höhepunkt des Cups bildete ein Street-O-Score im nächtlichen Babelsberg, der noch einmal konzentriertes Orientieren und sorgfältiges Routenplanen erforderte.

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Deutsche Staffelmeisterschaften in Derenburg und BRL Lang in Halberstadt (18./19.9.2010)

Punkte sammeln im Harzvorland

Kurz vor Sommerende fanden in diesem Jahr die Deutschen Staffelmeisterschaften und der BRL Lang in Derenburg und Halberstadt ganz in der Nähe südwestlich von Magdeburg statt. Doch das Ende vom Sommer war noch lange nicht in Sicht. Bei schönstem Sommersonnenwetter pirschten insgesamt 14 Potsdamer Wildsäue durch die Wälder des Harzer Vorlandes. Am Samstag um Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss für über 140 Staffelteams, darunter auch je eine Damen- und Herrenstaffel des OLV Potsdams.

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R’ADYS Mountain Marathon 2010 (14./15.8.2010)

Einmal im Jahr im Team die Kante geben!

Grüezi mitenand, am 14./15. August 2010 fand in Pontresina im bündnerischen Oberengadin die 35. Auflage des R’ADYS MOUNTAIN MARATHON statt. Wie schon einige Vereinsmitglieder (Gerhard, André, Mirko, Carmen und Philipp) in den vielen Jahren zuvor, zog es dieses Jahr Sandra, Marco, Pascal und mich mal wieder in die Schweiz, um an die eigenen mentalen und physischen Grenzen zu gehen.

Unterhalb des Piz Palü (3900 m NN) ging es an zwei Tagen im Zweierteam über Blockfelder, durch Sümpfe, Flüsse, vorbei an Kuhfladen und wie in der Schweizer Alpen nicht anders zu erwarten war, meistens steil bergan.

Für Marco und mich ging es am Dienstag, den 10.08.2010 aus Dresden los, in Richtung Süden. Wir wollten vor dem eidgenössischen Spektakel die Zeit nutzen und noch ein paar Tage das Alpenvorland sowie die Alpen erkunden.

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OL macht Schule in Beelitz (16.6.2010)

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Eine junge engagierte Referendarin an der Beelitzer Solaroberschule lehrt im Rahmen ihrer zweiten Staatsexamensarbeit Schülern der 9. Klasse den Umgang mit Kompass und OL-Karte. Inspiriert durch einen 9-monatigen Auslandsaufenthalt in Finnland, wo OL im Schulcurriculum steht, wollte sie die Vielseitigkeit des Orientierungslaufs auch an ihrer deutschen Schule ausprobieren. Dafür nahm Ines ihrer erste eigene OL-Karte des Beelitzer Schulgeländes auf – die sich sehen lassen kann.

Bevor die Jugendlichen ihren ersten OL auf dem Schulgelände absolvieren durften, gab es erst einmal eine Menge Theorie zu büffeln. Was bedeuten die unterschiedlichen Farben und Symbole auf so einer OL-Karte? Wie norde ich eine Karte richtig ein? Wie viele Meter muss ich bei einer 1 cm langen Strecke auf der Karte im Gelände zurücklegen wenn der Maßstab 1 : 1 000 beträgt? Solche und ähnliche Aufgaben wurden innerhalb von drei Unterrichtsstunden an fünf Pflichtstationen und vier Wahlstationen von allen Schülern selbstständig erarbeitet.

Mit sichtlich viel Spaß flitzten die Mädchen und Jungen dann am vergangenen Montag über ihren Schulhof. Und dass für einen tollen OL nicht immer aufwendiges Equipment wie Postenständer mit SI-Stationen oder Lochzangen hermüssen, hat Ines auch gezeigt. Flatterbänder als Posten und mit Buchstaben darauf, die von den Schülern in die entsprechenden Lochfelder eingetragen wurden, erfüllten ebenfalls ihren Zweck.

Am morgigen Donnerstag wird die Klasse in die Michendorfer Heide wandern um ihr gelerntes Wissen bei einem „richtigen“ OL im Wald zu testen. Als OL-Bahn wird dabei das für den OL-Cache „querwalden“ angelegte feste Postennetz genutzt.

Autor: Carmen Powik

Trainingslager in der Sächsischen Schweiz (12.-16.5.2010)

Postensuche in der Sächsischen Schweiz!

Wo einst vor langer Zeit ein Meer war… fand vom 12. bis 16.5.2010 das Vereinstrainingslager des OLV Potsdam statt. Nachdem die letzten drei Veranstaltungen dieser Art allesamt im paradiesischen Böhmen stattfanden, zog es die „Potsdamer-Wildsäue“ in diesem Jahr in die Sächsische Schweiz, nach Papstdorf ins „Gebiet der Steine“.

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Auf der linkselbischen Seite, umgeben von zahlreichen, markanten Tafelbergen wie dem Pfaffen-, Papst-, Gohrisch- und Zschirnstein, befindet sich südöstlich von Papstdorf einbettet im Wald, das Kinder- und Jugenddorf ERNA. Für die kommenden fünf Tage sollte die ERNA unser Domizil für das Trainingslager sein. Als überaus praktisch für uns, erwies sich dabei die Tatsache, dass die Erna Bestandteil der Orientierungslaufkarte Lasenstein – Kohlbornstein ist.

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Jugend- und Junioren-Ländervergleichskampf in Schaufling (23.-25.4.2010)

Mit einer doch etwas kleinen Delegation war der OLV Potsdam zum JLVK 2010 in Bayern angereist. Da man der einzige OL-Verein aus Brandenburg war, der eine Gruppe nach Bayern schickte, war Brandenburg also mit ganzen 6 Mann vertreten (das waren: Ferdinand, Fritz, Paul, Franka, Laura, und als Betreuer: Carmen), immerhin 2 Staffeln. Wir fuhren mit den Berlinern mit. Allein die Hinfahrt nach Deggendorf war schon Sport genug fürs Wochenende, von 14.30 bis fast 21 Uhr, eine halbe Ewigkeit. Danach wurden noch Spaghetti gekocht. Carmen teilte dann noch die Leute ein, die abzuwaschen hatten.

Nachdem man nun im ganzen Lager als die-die-mitten-in-der-Nacht-wie Wegelagerer-Spaghetti-kochen bekannt waren, wurde auch erstmal die Massenunterkunft inspiziert. Diese erwies sich als durchaus moderat große Halle. Nachdem nun auch das eigene Gebiet mit Hilfe einer Fahne markiert wurde, gab es Abendbrot. Als wir mehrmals gebeten wurden, doch bitte leiser Lärm zu machen (wir waren mit Abstand die leisesten, hatten nur eine denkbar schlechte Lage gewählt), wurde der Versuch unternommen, leiser zu werden und zu schlafen. Leider gelang letzteres erst etwas spät, also waren wir am frühen Morgen dem entsprechend etwas unausgeschlafen. Nun bereitete man sich natürlich mit Spannung auf den großen Wettkampf vor. (Zu erwähnen wäre hier, dass wir die Nummern 1-6 hatten, wahrscheinlich weil wir die ersten waren, die sich angemeldet haben.)

Bei ziemlich warmem Wetter ging es dann daran, auf der Zielwiese einen geeigneten Platz zu finden. Leider ließ sich kein Schattenplatz finden, aber dies wäre ja auch eine Beleidigung der Sonne, die sich wirklich sehr anstrengte.

Selbstverständlich musste auch noch gelaufen werden, was sich als nicht so einfach erwies. Als erstes machte ein bayrischer Bauer mal einen auf richtig schlau und riss einen Posten heraus. Hier machte es sich äußerst praktisch, einfach total falsch zu laufen und damit hat man ja Erfahrung (und ist eigentlich auch unschlagbar). Schade eigentlich, so konnte man den doch anspruchsvollen Wald nicht sehr genießen. Schnell merkte man nämlich, dass der Wald keine wirklich klaren Grenzen zwischen Dickicht, nicht-Dickicht und Lichtung hatte. Einzig und allein waren die zahlreichen Bäche zu erkennen (dummerweise erst wenn man mittendrin steckte). Aufgeben war natürlich offiziell nicht drin, wurde aber praktiziert. Kaum war der letzte Läufer ins Ziel eingelaufen, ging es auch schon (endlich?) los in die Massenunterkunft. Hier wurde erstmal die nötige Körperpflege praktiziert, um dann zu diskutieren, ob man nun zur Siegerehrung gehen würde oder nicht. Die Hälfte der Mannschaft blieb aber erstmal in der Turnhalle. Dies war wohl auch die beste Entscheidung, denn wir staubten ganze neun Punkte ab. Nachdem man sich beim Spiel in der Turnhalle wahrscheinlich mehr angestrengt hatte als beim Lauf zuvor, war die Siegerehrung bald zu Ende und es musste für die Disco umgeräumt werden, jedoch wurde diese nicht so sehr besucht wie die Siegerehrung, etliche versuchten aber schon vorher zu schlafen (leider ohne Erfolg, die Partymeute weckte sie kurz darauf auf). Mit dem gleichen Erfolg wie gestern legten wir uns dann schlafen.

Am nächsten Morgen waren wir noch unausgeschlafener als am Samstag. Der Wald zeigte sich mal wieder von seiner allerbesten Seite. Es war eigentlich nach den ersten beiden Startern klar, dass wir nicht die ersten werden würden. Das Endergebnis erwarteten wir in diesem Ausmaß aber nicht. Beide Staffeln wurden Disqualifiziert. Nachdem wir nun auch diesen Tag verhauen hatten fuhren wir im Bus nach Hause.

Auf der Busfahrt meinte Uwe Brettschneider dann, dass wir wohl ziemlich wenig Erfahrung hätten, was solche Gebiete betrifft. Wahrscheinlich hat er Recht, nur schlecht, dass wir bei uns solche Fälle nicht trainieren können. Wahrscheinlich müssen wir auch mal weg vom Märkischen Sand und ewig viel Kiefern. Uwes Tipp: macht es wie Leo, fahrt jedes Wochenende zu irgendwelchen OL-Wettkämpfen. Da sollte man sich die nötige Praxis holen. Nur dass wahrscheinlich die Wenigsten OL so ernst betreiben wie Leo. Vielleicht bringt uns das nächste Trainingslager ja weiter.

Alles in allem sicherlich ein erlebnisreiches Wochenende, hat nur irgendwie nicht wirklich Spaß gemacht, immerhin geht es hier ja um sportlichen Erfolg und den hatten wir ja leider nicht.

Autor: Ferdinand Siebert

Oster-Trainingslager (1.-4.4.2010)

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag versammelte sich der 17-köpfige Potsdamer OL-Nachwuchs im Inselparadies Petzow. Wir hatten Glück, denn wir waren die einzigen Gäste und hatten somit die Unterkunft ganz für uns allein.

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Die geplanten sechs Trainingseinheiten fanden bei trockenem Wetter und reichlich Sonnenschein in den Fercher Bergen und in der Kemnitzer Heide statt, wobei wir jedes Mal mit den Fahrrädern zu den einzelnen Startpunkten fuhren – ein zusätzliches Konditionstraining zum  OL-Training, da wir doch so einige steile Berge bewältigten mussten.

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Prague Easter 3 Tage Lauf (3.-5.4.2010)

Nach erfolgreichem Ausschlafen und Packen des notwendigen Zubehörs ging es am Freitag ganz gemütlich in Richtung Dresden von Potsdam aus los. Ziel war die Tschechische Republik: Burgen, Bier und Orientierungslauf. Die Reihenfolge sollte variieren…

Unser Exil-Potsdamer Daner musste noch ein wenig schuften und startete danach in seiner neuen Heimat Österreich. Nach kurzem Zwischenstopp in Dresden näherten sich Marco, Norby und ich dann auch langsam unserem ersten Etappenziel: Prag. Ein kurzer Rundgang am Abend über die Karlsbrücke und durch einen kleinen Teil der Altstadt führte dann zügig in zwei Lokalitäten, in denen das Tschechische Bier genossen werden konnte. Zumindest von 50% der Teilnehmer, denn die anderen zwei durften in der Nacht die Autos Richtung Melnik steuern. Dort erreichten wir unseren ersten Übernachtungsplatz, ein Feld unweit des WKZ des Folgetages. Die Nacht war kühl, um nicht zu sagen: bitterkalt.

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