3-Tage-OL

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OL-Genuss im Böhmischen Paradies

Jedes Gelände hat seine spezifischen Besonderheiten. Das Böhmische Paradies in Tschechien ist geprägt durch zahlreiche Sandsteinformationen. Genau in jenem Gelände wurden die vergangenen Tage unweit von Ji?ín insgesamt drei Läufe ausgetragen. Am Freitag und am Sonntag ging es jeweils über die Mitteldistanz, am Samstag stand eine verkürzte Langdistanz auf dem Programm. Das Teilnehmerfeld bestand aus etwa 900 Läufern, wobei der Anteil an nicht tschechischen Teilnehmern sehr gering ausfiel. Ich war als einziger Starter für den OLV Potsdam gemeldet.

Zur ersten Etappe am Freitagnachmittag konnte man bei der Anreise von der tschechischen Stadt Turnov aus schon die charakteristische Burgruine Trosky beobachten. Bei Troskovice ging es auf einer relativ detailarmen Karte oft entlang von mehreren Felsbändern. Nachdem die Hälfte der Starter in den Wald gegangen war, öffnete der Himmel alle Schleusen. Im Anschluss hatten wohl nicht wenige Läufer im oft richtig dunklen Mischwald das Gefühl, bei einem Nacht-OL unterwegs zu sein.

3-Tage-Pfützen-OL

Wir waren über Pfingsten beim 3-Tage-OL in Pulsnitz. Am ersten Tag schien noch etwas die Sonne. Ich startete zur Mittagszeit. Mit der Karte bin ich gut zurecht gekommen. Zu den ersten drei Posten ging es nur bergauf. Das war sehr anstrengend. Zur Belohnung ging es zum 4. Posten mit Blick auf den Ort wieder bergab und ich war so schnell, dass ich dachte, ich könnte fliegen....
Ich flog dann auf Platz 4. 
Der zweite Tag war sehr verregnet und als wir auf der Wiese ankamen waren es nur 4°C! Unsere Rettung war die Hütte von Anett und Jan. Dort konnten wir uns aufwärmen und auf unseren Start warten. Der Wald war voller Pfützen und ich hatte schon zum ersten Posten nasse Füße. Weil ich schnell wieder ins Trockene kommen wollte, beeilte ich mich und belegte Platz zwei! Nun war ich ganz aufgeregt, da ich als zweite 4:54 min hinter der Ersten in der D10 am Pfingstmontag in den Jagdstart kam. Nur eine halbe Minute Vorsprung hatte ich zur Drittplatzierten und einige Sekunden später kam auch schon die Vierte!
Ich beeilte mich sehr, doch am 8. Posten wurde ich überholt. Ich sprintete ins Ziel und Anna Holfeld von TU Dresden war eine Sekunde hinter mir...GESCHAFFT! Das war aufregend! Im Ziel gab es einen leckeren Pulsnitzer Lebkuchen, den ich dann auch gleich essen musste.
 
Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf, denn es hat mir viel Spass gemacht!
 
Mila

 

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